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Fritz-Höger-Preis für Backsteinarchitektur verliehen Drucken E-Mail

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Foto: Kopfkunst

Vechta/Neumünster – „Mit 322 Wettbewerbsbeiträgen kann der 2008 erstmals ausgelobte Fritz-Höger-Preis für Backsteinarchitektur schon zu den großen Architekturpreisen in Deutschland gezählt werden“, betont Georg Wilhelm Freiherr v. Frydag, Geschäftsführer der Olfry Ziegelwerke in Vechta. „Diese Renaissance der Backsteinarchitektur und die neue Wertschätzung des traditionellen Baustoffs freut uns als Ziegelhersteller natürlich ganz besonders.“ Im Rahmen der Messe NordBau in Neumünster überreichte der Olfry-Firmenchef als stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Zweischalige Wand Marketing e. V.“ den Gewinnern ihre Auszeichnungen.

Die unabhängige Jury, der u. a. auch der Architekt Prof. Hans Kollhoff (Wohnhochhaus Main Plaza aus Backstein in Frankfurt) angehörte, konnte angesichts der hohen Qualität der Wettbewerbsbeiträge aus Deutschland und dem benachbarten Ausland aus dem Vollen schöpfen: “Insbesondere die Siegerprojekte sind ein großes Statement für den Backstein und seine herausragende Bedeutung in der Architektur“, betonte Kollhoff abschließend. Insgesamt 31 Bauwerke kamen in die Endausscheidung, der Hauptpreis ging an das Kölner Büro Königs Architekten für das Pfarrzentrum St. Franziskus in Regensburg.

Die Arbeitsgemeinschaft „Zweischalige Wand Marketing e. V.“ ist ein Zusammenschluss der führenden deutschen Backsteinproduzenten. Der von ihr ausgelobte Fritz-Höger-Preis für Backsteinarchitektur soll dabei ein Signal für das architektonische Potenzial dieses altbewährten Baustoffes setzen. „Und wenn man die große Bandbreite und die hohe Qualität der eingereichten Projekte betrachtet, ist das zweifelsfrei gelungen“, sind sich der Vorsitzende der Initiative, Ernst Buchow, und Backsteinproduzent v. Frydag einig. Alle nominierten Projekte werden in einer Wanderausstellung gezeigt. Ein Buchprojekt soll folgen.

Weitere Informationen:
www.backstein.com

Zur Sache: Der deutsche Architekt Fritz Höger (1877–1949), nach dem der neue Architekturpreis benannt wurde, gilt als Erneuerer des norddeutschen Backsteinbaus unter expressionistischem Einfluss. Sein bekanntestes Bauwerk ist das 1922/23 errichtete „Chilehaus“ in Hamburg.

 
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